Kokain wird in der Augenheilkunde eingesetzt, dadurch wurde die Möglichkeit gewahrt es zu medizinischen Zwecken zu nutzen. Wirkungsdauer und Eintritt: -Bei geschnupften Kokain beginnt die Wirkung sofort und erreicht ihren Höhepunkt nach etwa 5 Minuten. -Geschnupft hält die Wirkung dann 20-60 Minuten an, je nach Dosis. -Wird das Kokain geraucht bzw. verdampft und inhaliert, so wirkt es sofort! es gibt kaum eine Verzögerung, zumindest ist sie nicht realisierbar. Sie ist ebenfalls auch sofort auf ihren Höhepunkt. -Geraucht bzw. inhaliert wirkt Kokain etwa 3-5 Minuten, kann aber auch mal bis zu 15 Minuten dauern. Wirkung: Kokain wirkt auf das ZNS, genauer auf den sympathischen Teil des vergitativen und autonomen Nervensystems. Es hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin, ihr aufenthalt zwischen den Synapsen wird dadurch verlängert. Es wirkt lokalanästhetisch, stimmulierend und gefäßverengend. In hohen Dosen soll es auch zu Halluzinationen kommen. Ab einem Tageskonsum von 2-3 Gramm ist dies oft der Fall. Die Halluzinationen drücken sich wie folgt aus: -Personen die nicht anwesend sind -Lichtflackern -Lichterscheinungen Dazu macht Kokain Angstfrei und regt das Bedürfnis nach Alkohol und Nikotin an, obwohl es die Alkoholwirkung unterdrückt. Kokain hilft auch gegen akute Heuschnupfenattacken. Es kommt auch des öfteren zu sexueller Erregung, jedoch durch seine gefäßverengende Wirkung führt es öfter zur temporären Impotenz bei Männern, in dem Punkte verhält es sich ähnlich wie Ephedrin, Ephedrin ist auch häufig eine art Ersatzmittel. Nebenwirkungen: Kokain hat des öfteren eine art Unbefriedigung, der Konsument hat das Gefühl das er durch eine weitere Dosis dieses Gefühl wegbekommt, was aber nicht der Fall ist. Kokain führt nach Konsum am nächsten Tag zu einer sog. Koksernase, die Nase läuft dauert und erinnert etwas an einen Heuschnupfen. Dazu kann Kokain bei Dauergebrauch zu Heuschnupfen führen. Kokain greift stark die Nasenschleimhäute an, bei einem permanenten Konsum kommt es sogar zu Löchern in den Naseninnenwänden. Mittlerweile wurde bewiesen das Kokain auch körperlich abhängig machen kann. Was jedoch interessant ist, ist das dies fast ausschließlich bei Freebase und Crack passiert. Es kommt dann zu Enzugserscheinungen wie: Depressionen, Wahnvorstellungen, Schlafstörungen und Schweissausbrüchen. erythroxylum coca - Kokastrauch Aussehen: Strauchartig, hat spiralig, elleptische Blätter. Die Rinde jüngerer Exemplare ist rötlich. Besitzt Schuppenartige Blätter an der Basis junger Zweige, in den Achseln dieser Schuppenblättern bilden sich die Blüten. Die Blüten sind radialsymmetrisch mit zehn verwachsenen Staubblättern. Die kleinen ovalen Früchte sind zunächst gelb und werden dann leuchtend rot. Der Strauch wird im Normalfall 3-5 Meter Hoch Botanik: Einheimisch in Peru und Bolivien, wächst dort in den Regenwäldern an Gebirgsabhängen. Er wächst bis auf einer Höhe von 2000 Metern,